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Dein Wohlfühlkörper – Schön auf deine eigene Art

  • Autorenbild: Katharina Winner
    Katharina Winner
  • 10. Apr. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Hast du dich jemals gefragt, wie dein Körper aussehen und sich anfühlen würde, wenn du ihn nicht durch die Brille von gesellschaftlichen Erwartungen betrachten würdest? Wenn du ihn nicht mit Models auf Instagram oder mit retuschierten Werbebildern vergleichst? Dein Wohlfühlkörper ist kein Trend, kein Maßstab, den dir jemand von außen setzt. Dein Wohlfühlkörper ist stark, gesund, energiegeladen, verbunden, beweglich, gut genährt und liebevoll behandelt. Vor allem aber entspringt er einer inneren Haltung: "Ich bin es mir wert."


Der Einfluss der Schönheitsindustrie – warum wir immer wieder zweifeln

Egal, wie reflektiert wir sind, es gibt immer wieder Momente, in denen uns Schönheitsideale einholen. Sei es durch Social Media, durch unbedachte Kommentare oder durch das schleichende Gefühl, dass wir „nicht genügen“. Auch ich kenne diese Momente. Die Zweifel am eigenen Körper kommen – aber ich habe gelernt, mich bewusst davon zu lösen. Immer wieder.

Denn genau darum geht es: Der Fokus auf Dankbarkeit, das bewusste Stoppen von Vergleichen und inneren Bewertungen – all das führt zu einer tiefen Veränderung, die nach außen strahlt. Je mehr wir uns mit unserem Körper verbinden, desto liebevoller gehen wir mit ihm um. Und je besser wir für ihn sorgen, desto wohler fühlen wir uns.


Die Unsicherheiten vieler Frauen – ein Tabuthema

Viele Frauen sprechen nicht ehrlich darüber, wie sehr sie unter dem Druck leiden, einem bestimmten Bild zu entsprechen. Die Wahrheit?

  • Manche Frauen verabscheuen ihren eigenen Körper.

  • Manche ekeln sich vor sich selbst.

  • Manche können körperliche Nähe nicht genießen, weil sie sich zu sehr auf vermeintliche „Problemzonen“ konzentrieren.

  • Fast jede Frau kennt das Unbehagen, sich im Badeanzug oder in sommerlicher Kleidung zu zeigen.


Der eigene Körper ist für viele entweder eine Notwendigkeit, die man irgendwie erträgt – oder ein Feind, gegen den man ständig kämpft. Doch es gibt einen anderen Weg.

Wie du lernen kannst, dich unabhängig von gesellschaftlichen Erwartungen schön zu fühlen

Das lässt sich üben – aber der erste Schritt ist, zu erkennen, wann und wie wir beeinflusst werden. Denn erst wenn wir das bemerken, können wir uns bewusst davon lösen.


Hier sind konkrete Schritte, die dir helfen, dich mit deinem Körper anzufreunden:

  1. Bewegung als Freude entdecken – Sport und Bewegung helfen nicht nur physisch, sondern auch mental. Du lernst deinen Körper neu kennen, verbesserst deine Verbindung zu ihm und fühlst dich insgesamt wohler.

  2. Ernährung als Selbstfürsorge sehen – Eine nährstoffreiche Ernährung gibt dir Energie, lässt deine Haut strahlen und macht dich leistungsfähig. Essen sollte kein Feind sein, sondern ein Akt der Selbstliebe.

  3. Das Mindset verändern – Dein Denken über deinen Körper bestimmt deine Realität. Wenn du dich in einem liebevollen Licht siehst, verändert sich nicht nur deine Selbstwahrnehmung, sondern auch deine Ausstrahlung.

  4. Social Media kritisch betrachten – Folge Accounts, die echte Körper zeigen, die Selbstliebe fördern und die dich inspirieren, statt dich klein zu machen.

  5. Ein Perspektivwechsel: Betrachte dich selbst wie deine beste Freundin – Würdest du ihre Figur so hart bewerten wie deine eigene? Oder würdest du sehen, wie einzigartig, schön und wertvoll sie ist?


Warum es so schwer ist, sich vom Schönheitsideal zu lösen

Wir wachsen mit Kritik an unseren Körpern auf. Unsere Mütter, unsere Freundinnen – überall hören wir Vergleiche und Selbstzweifel. Die Medien verstärken das Bild: Wer nicht jung, schlank und makellos ist, passt nicht ins Ideal. Niemand bringt uns bei, dass wir unseren Körper anders betrachten dürfen. Doch genau das können wir ändern.


Die beste Version von dir – jenseits von Erwartungen

Du bist mehr als dein Körper. Aber dein Körper verdient es, von dir geliebt zu werden. Dein Wohlfühlkörper entsteht nicht durch Druck oder Selbstkritik, sondern durch Selbstachtung und liebevolle Entscheidungen für dich selbst. Er ist nicht perfekt – aber er ist dein Zuhause. Und er verdient, dass du ihn mit Respekt und Dankbarkeit behandelst.

Also: Wie sieht dein Wohlfühlkörper aus? Nicht in den Augen der Welt – sondern in deinen eigenen?


 
 
 

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