Selfcare ist kein Luxus – sondern deine Basis! Warum du dich als Frau ab 40 an erste Stelle setzen darfst (und musst!)
- Katharina Winner

- 3. Apr. 2025
- 3 Min. Lesezeit

Kennst du das? Dein Tag ist vollgepackt mit To-dos, du jonglierst Job, Familie, soziale Verpflichtungen – und am Ende des Tages bleibt für dich selbst: nichts. Sport? Gesunde Ernährung? Entspannung? Alles wird nach hinten verschoben. Aber: Du kannst nicht aus einem leeren Becher einschenken! Und wenn du abnehmen oder gesund bleiben möchtest, ist Selfcare kein nettes Extra – sondern die Grundlage für langfristige Gesundheit.
Warum stellen wir Frauen uns immer hinten an?
Wir alle sind geprägt von jahrhundertealten Strukturen. Früher war die Rolle der Frau klar: Haushalt, Kinder, soziales Netz – während der Mann arbeiten ging. Dann kam der Beruf dazu. Und anstatt, dass sich Aufgaben fair verteilten, haben wir Frauen einfach alles übernommen. Heute versuchen wir, es allen recht zu machen – und übersehen dabei die wichtigste Person: uns selbst.
Dazu kommt: Sich selbst an erste Stelle zu setzen, fühlt sich für viele falsch an. „Das gehört sich nicht.“ „Ich kann doch nicht einfach…“ Doch genau da liegt das Problem: Solange wir glauben, dass es egoistisch ist, gut für uns selbst zu sorgen, wird sich nichts ändern. Und wenn wir es nicht ändern, wird sich auch nichts in unserem Körper verändern – ganz besonders, wenn wir über 40 sind.
Warum Selfcare essenziell für deine Gesundheit ist
Vielleicht denkst du: „Ja, ich bekomme das schon alles hin.“ – Aber die Frage ist: Wie lange noch? Die gesundheitlichen Auswirkungen von Stress, Schlafmangel und Selbstaufgabe spüren wir oft erst in 10, 20 oder 30 Jahren. Und dann? Dann sind die Weichen längst gestellt. Dann ist es zu spät, um noch viel zu ändern.
Schau dir mal die älteren Frauen in deinem Umfeld an: Wer wirkt noch voller Energie? Wer ist körperlich fit, mental klar und genießt ihr Leben? Und wer kämpft mit chronischen Beschwerden, Übergewicht, Energielosigkeit? Du entscheidest heute, in welche Richtung es für dich gehen soll.
Wie du Selfcare wirklich in deinen Alltag bringst
Das größte Hindernis ist oft unser eigenes Mindset. Selfcare beginnt im Kopf – mit der Entscheidung, dass DU wichtig bist. Hier sind ein paar erste Schritte:
✅ Erkenne deinen Wert: Je besser es dir geht, desto mehr kannst du auch für andere da sein. Du bist keine bessere Mutter, Partnerin oder Kollegin, wenn du dich selbst ausbrennst.
✅ Hinterfrage deine Verpflichtungen: Muss das wirklich alles sein? Oder tust du vieles nur aus Gewohnheit, aus Pflichtgefühl oder weil du es „immer so gemacht hast“?
✅ Starte klein: Niemand erwartet, dass du dein Leben von heute auf morgen umkrempelst. 20 Minuten Training in Ruhe, 20 Minuten früher ins Bett – das kann schon einen riesigen Unterschied machen.
✅ Finde deine Balance: Es geht nicht darum, alles perfekt zu machen. Aber es geht darum, dich jeden Tag ein kleines bisschen besser um dich selbst zu kümmern.
Was tun, wenn die Familie nicht mitzieht?
Viele Frauen denken: „Mein Mann wird das nie akzeptieren.“ – Aber weißt du was? Veränderungen brauchen Gespräche. Vielleicht ist dein Partner sogar bereit, mehr zu übernehmen – wenn du es klar kommunizierst. Und falls nicht? Dann sind kleine Schritte der Weg: Setze Grenzen. Nimm dir deine Zeit. Denn niemand wird sie dir schenken – du musst sie dir selbst nehmen.
Fazit: Du bist die Basis für dein gesundes Leben
Selfcare ist nicht egoistisch – es ist der Schlüssel zu langfristiger Gesundheit, zu Energie und zu einem Körper, in dem du dich wohlfühlst. Es ist okay, wenn du dich manchmal schlecht fühlst, weil du dich an erste Stelle setzt – das ist jahrelange Konditionierung. Aber es ist an der Zeit, das alte Bild loszulassen.
💡 Was ist dein erster Schritt, um dir heute mehr Zeit für dich zu nehmen? Schreib es in die Kommentare oder teile deine Gedanken mit mir!



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